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Englandfahrt 2010

Eindrücke einer Klassenfahrt der 10a zur Isle of Wight,  26.9. bis 1.10.2010

Wir fuhren am 26.10. los, gegen ein Uhr nachts. Alle waren aufgeregt, England ist ja nicht gerade nebenan.

 

Zum ersten Mal seit mehreren Jahren fuhr eine Klasse der HKS wieder ins Ausland, und es sollte eine tolle Klassenfahrt werden.

 

Mit dem Bus und zwei Fähren dauerte es ungefähr 15 Stunden, es war zwar lang, aber lustig und spannend. Alle konnten nicht schlafen, weil wir einfach zu aufgeregt waren.

 

 

Als wir am Nachmittag gegen 14 Uhr in der Jugendherberge, einem restaurierten viktorianischen Gebäude, ankamen, stürmten alle auf ihre Zimmer, packten die Koffer aus und gingen duschen.

 

Die meisten blieben dann auf ihrem Zimmer um zu schlafen, nur wenige besaßen den Mut ins Meer zu springen. Nach dem Dinner waren alle so müde, dass sie schlafen mussten.

 

Am nächsten Morgen gab es English Breakfast (Speck, Spiegeleier, Würstchen, Kartoffeln usw.), und den unvermeidlichen Tee zu jeder Mahlzeit.

 

 

An diesem Tag besuchten wir nach einer Inselrundfahrt „The Needles“, den südwestlichsten Punkt der Insel mit Steilklippen und einem Leuchtturm. Wir brauchten zwar zwei Stunden zur Hinfahrt, aber wir sahen eine herrliche Landschaft. „The Needles“ erwiesen sich als Volltreffer, da es in dieser Woche dort eine Art Kirmes gab. Dazu eine Glasbläserei, einen Sweets Shop, ein kleines Restaurant und weitere Attraktionen.

Traditionell gingen die Mädels shoppen (nicht nur einmal!), und die Jungen verirrten sich in der Spielhalle. Es war ein richtig guter Tag, der mit einem traumhaften Strandbesuch für alle endete. Die Nacht war relativ ruhig, komischerweise.

 

Am dritten Tag besuchten wir morgens Carisbrooke Castle, eine riesige mittelalterliche Burganlage, und am Nachmittag die Sommerresidenz von Queen Victoria.

 

Carisbrooke war sehr interessant, weil wir ganz viel über die Ritter erfahren haben. Außerdem hatten alle Schüler sehr viel Spaß - die meisten waren zum ersten Mal auf einer Burg, wir konnten alle historisch eingerichteten Räume besichtigen, auf den Burgmauern herumlaufen und uns das Leben von damals hautnah erklären lassen.

 

Danach ging‘s nach Osborne House, für mich persönlich eines meiner Highlights. Mir wurde klar, dass das Wort Sommerresidenz für diese riesige Anlage aus Gärten, dem Hauptschloss und vielen kleinen weit verstreuten Nebenhäusern untertrieben war. Wir lernten vieles über die königliche Familie und ihre weltweiten Aktivitäten kennen.

Als wir in unserer Jugendherberge zurück waren, gab es endlich was Gegrilltes: Frau Kamp und Frau Özgen hatten ein Barbecue organisiert! Nach dem Essen redeten die meisten bis spät abends über England und wie es ist hier zu sein. Es war unsere letzte Nacht.

 

Am nächsten Morgen waren alle schon eine Stunde vor der Weckzeit wach, packten noch und duschten. Nach dem Frühstück ging es los, wir fuhren noch in die Inselhauptstadt Newport. Letzter großer Bummel! Die meisten gingen, was ja klar war, zu Mc‘s. Nachdem alle gegessen und geshoppt hatten, nahmen wir die Fähre zum Festland zurück. Dann ging‘s ab nach Deutschland. Auf der Fahrt schliefen viele, die anderen sahen DVD‘s im Bus.

 

Um acht Uhr morgens waren wir in Velbert zurück.

 

Die Abschlussfahrt war echt toll, und wenn ich könnte, würde ich es immer wieder machen.

 

Dimitrios A. / J. Kamp